Aktive üben in 4500 Stunden den Ernstfall


Die Aus- und Weiterbildung ist für die Hörlkofener Feuerwehr wichtige ehrenamtliche Arbeit, die viele langjährige Mitglieder hat (stehend v.l.): Kommandant Peter Schletter, Matthias Hammerath (10 Jahre), Josef Chichos (40 Jahre), Martin Löw (Beförderung zum Oberfeuerwehrmann), Stefan Vancura (Feuerwehrmann), Stefan Zaja (Löschmeister), Christian Schoop (Maschinist und Hauptfeuerwehrmann) , Christian Niedermaier (25 Jahre), Kilian Pfanzelt (Feuerwehrmann) sowie (sitzend v.l.): Andreas Thaler (20 Jahre), Franz Bachschneider (40 Jahre), Karl-Heinz Matje (40 Jahre), Jürgen Sander (30 Jahre), Regina Pfanzelt (Feuerwehranwärterin), nicht auf dem Bild: Florian Schmalenberg (Feuerwehrmann), Andreas Hollinger (Oberfeuerwehrmann), Silvio Bittner (Hauptfeuerwehrmann), Maria Waldinger (Maschinistin) und Michael Waldinger (20 Jahre). Vizebürgermeisterin Ulla Dieckmann (stehend 3.v.l.) und Gemeindechef Thomas Gneißl (stehend 5.v.l.) gratulierten den Geehrten. Foto: Vogel

 

Aktive üben in 4500 Stunden den Ernstfall


Hörlkofen - Auf ein ereignisreiches Jahr blickt die Freiwillige Feuerwehr Hörlkofen zurück. Vor allem bei Unfällen war sie viel im Einsatz. In der Jahreshauptversammlung wurden aktive Mitglieder geehrt.

1238 ehrenamtliche Einsatzstunden absolvierte die Hörlkofener Feuerwehr im vergangenen Jahr, wie Kommandant Peter Schletter in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Eisenberger bekannt gab. In 64 Übungen, Lehrgängen, Aus- und Fortbildungen erwarben sich die Floriansjünger neues Wissen oder festigten Bekanntes. Dafür setzten die Aktiven 2400 Stunden an Freizeit ein.
Die Jugend engagierte sich in über 2050 Stunden ehrenamtlich

Schlaglichter aus dem Einsatzbericht: Der erste Brand im Jahr 2015 ereignete sich an der FTO-Ausfahrt Niederneuching. Da sich außerorts selten Hydranten befinden, wurde die Feuerwehr Hörlkofen neben den Wehren aus Niederding und Oberneuching alarmiert. Die Hörlkofener sicherten die Unfallstelle ab und kümmerten sich um die Fahrzeuginsassen. Sturmeinsätze waren ebenfalls zu meistern. So brach im vergangenen Frühjahr auf der Straße von Hörlkofen nach Erding ein Holzstrommast, wobei die Stromleitung so tief in der Straße hing, dass größere Wagen die Fahrbahn nicht passieren konnten. „Wir sperrten die Straße komplett ab und leiteten den Verkehr um. Leider versuchten mehrere Fahrzeuglenker die Umleitung zu umgehen und fuhren durch die Einsatzstelle.“ Auch bei einigen Unfällen leistete die Hörlkofener Feuerwehr wichtige Dienste.

Seit November 2008 sind die First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Hörlkofen unterwegs. Das Team besteht aus 20 Mitgliedern. Insgesamt leistete man hier 764 Einsätze. 2015 hieß es 120 Mal „First Responder Hörlkofen zum Einsatz.“ Die Einsatzkräfte wurde mit der gesamten Palette an Notfällen konfrontiert: Vom Krampfanfall, Kopfplatzwunde, Sturz und Herzinfarkt bis hin zu Kindernotfällen. Hier arbeitete die Wehr eng mit dem Rettungsdienst, dem Notarzt und der Hubschrauberbesatzung zusammen. „Neben der Pflege der Ausrüstung nach den Einsätzen ist es genauso wichtig, das Erlebte Revue passieren zu lassen. Ein kurzes Gespräch, bevor wir nach Hause fahren, ist bei uns ein fester Bestandteil, um den Einsatz abzuschließen. Denn der Nächste kommt bestimmt,“, so Andreas Thaler vom First-Responder-Team.

Geselliges Leben, Übungen und die Abnahme von Leistungszeichen bestimmten den Jahreslauf der Jugendfeuerwehr, die von Sandra Schumertl und Andreas Thaler betreut werden.

(vev)

Quelle: Erdinger Anzeiger

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