150 Jahre Feuerwehr Hörlkofen · Gründungsfest 10.–13. Juni 2027 Zum Jubiläum
Feuerwehr Hörlkofen Gemeinde Wörth
Notruf 112
150 Jahre Feuerwehr Hörlkofen
Gründungsfest 10.–13. Juni 2027

Bürgerinfo

Nützliche Informationen rund um das Feuerwehrwesen und Ihre Sicherheit.

Notruf absetzen – so geht es

Der Notruf 112 ist kostenlos, egal ob Sie von einem Mobiltelefon, einem Festnetzanschluss oder einer Telefonzelle anrufen.

Wer meldet?
Vorname und Name. Beispiel: „Mein Name ist Hans Huber.“
Was ist passiert?
Ein kurzes Stichwort. Beispiel: „Ich möchte einen Brand melden.“
Wo ist es passiert?
Innerorts Straße, Hausnummer und Ort. Außerorts den Straßennamen und die Lage zwischen den nächsten zwei Ortschaften oder nach Beschilderung. Beispiel: „Auf der Schwillacher Straße 2, gegenüber vom Sägewerk.“
Wie viele Personen sind betroffen?
Die genaue Anzahl der Verletzten, ohne Unter- oder Übertreibung. Beispiel: „Zwei Personen sind aus dem Haus gelaufen.“
Welche Verletzungen?
Art der Verletzung oder Erkrankung. Beispiel: „Die Personen husten sehr stark.“
Warten Sie auf Rückfragen!
Legen Sie nicht selbst auf. Der Disponent beendet das Gespräch.

Wenn Sie einen Unfall, einen Brand oder eine andere Situation bemerken, in der Menschen in Gefahr sind, rufen Sie die 112 an. Unterlassene Hilfeleistung ist strafbar – und sich zu melden hilft anderen.

Dachaufsetzer „Feuerwehr im Einsatz“

Feuerwehren sind dafür bekannt, schnell am Einsatzort zu sein, wenn Hab und Gut oder sogar ein Menschenleben in Gefahr sind. Dafür müssen die Einsatzkräfte einer Freiwilligen Feuerwehr zunächst möglichst schnell zum Gerätehaus gelangen – meist mit dem privaten Auto.

Um sich im Straßenverkehr erkenntlich zu machen, nutzen viele Kameradinnen und Kameraden einen gelben Magnetaufsetzer auf dem Dach mit der Aufschrift „Feuerwehr im Einsatz“. Auf der Fahrt zum Gerätehaus dürfen sie Sonderrechte in Anspruch nehmen, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Dieser Verantwortung sind sich alle bewusst – die Rechte sind kein Freibrief zum Rasen.

Der Dachaufsetzer ist nicht mit einem Blaulicht gleichzusetzen. Wir bitten Sie dennoch, unseren Einsatzkräften freie Bahn zu ermöglichen und die Vorfahrt zu gewähren, wenn das gefahrlos möglich ist. Denn vielleicht brauchen auch Sie einmal die schnelle Hilfe der Feuerwehr.

Rauchmelder können Lebensretter sein

Tagsüber bemerken Sie einen Brand meist relativ schnell – durch Hitze, Geruch oder aufmerksame Nachbarn. Doch der „heiße Tod“ kommt meist nachts. Im Schlaf ruhen auch Ihre Sinnesorgane. Ohne Rauchmelder bemerken Sie ein Feuer viel zu spät oder gar nicht. Schon wenige Atemzüge des giftigen Rauchgases sind in den meisten Fällen tödlich.

Rauchmelder gibt es in nahezu jedem Baumarkt günstig zu kaufen. Seit dem 1. Januar 2013 sind sie in Neubauten vorgeschrieben, für Bestandsbauten in Bayern galt eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2017. Installiert sein sollte mindestens je ein Melder in jedem Kinderzimmer, jedem Schlafzimmer und in Fluren, die zu Aufenthaltsräumen führen.

Für den Einbau ist in der Regel der Eigentümer zuständig, für die Betriebsbereitschaft in der Regel der Mieter – sofern der Eigentümer die Wartung nicht selbst übernimmt.

Vorsicht vor dem Rauchmelder-Trick

Klingelt ein angeblicher Rauchmelder-Kontrolleur an Ihrer Haustür, rufen Sie möglichst gleich die Polizei. Lassen Sie die Person auf keinen Fall in Ihre Wohnung oder Ihr Haus.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um Betrüger, die sich Zugang verschaffen wollen, um Wertgegenstände oder Geld zu stehlen. Weder Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr noch andere Behörden klingeln, um Rauchmelder zu kontrollieren.

Im Notfall

112

Feuerwehr und Rettungsdienst, kostenlos aus allen Netzen.